TV 1863 Weidhausen e.V.

TSV Lichtenau – SG Kunstadt-Weidhausen 21:29


Mit vier Treffern hatte Carolin Fichtel wesentlichen Anteil am Sieg der SG Kunstadt-Weidhausen über den TSV Lichtenau. – Foto:kag

Kunstadt, Weidhausen, Michelau (kag) – Für die Fans der SG Kunstadt-Weidhausen die ihre Mannschaft am Muttertag nach Neuendettelsau begleiteten hat sich die weite Anreise gelohnt. Standesgemäß besiegten die Prediger-Damen den gastgebenden TSV Lichtenau mit 21:29 Toren. Damit sicherte sich die Mannschaft am Ende ihrer ersten Saison nicht nur ein ausgeglichenes Punktekonto (26:26) sondern auch einen respektablen siebten Tabellenplatz.

Auch ohne so wichtige Spierinnen wie Fabienne Seufert, Irene Dill und Steffi Aust ließen die Prediger-Schützlinge gegen den Tabellenletzten von Beginn an nichts anbrennen. Nach knapp zehn Minuten lag das heimische Team durch Treffer von Laura-Michelle Fiedelt, Carolin Fichtel und Lena Bauer mit 3:5 vorne wobei Stefanie Hergenröder mit dem Tor Nummer 5 ihre beeindruckende Torbilanz eröffnete.

Insgesamt ein Dutzend mal sorgte sie im gesamten Spielverlauf dafür, dass die gegnerische Torhüterin hinter sich greifen musste. Zu ihrer makellosen Bilanz trugen aber auch fünf Strafwürfe bei, die allesamt souverän verwandelt wurden.

Nach dieser ersten Führung kam in dem insgesamt fairen Spiel zunehmend Hektik auf die von den beiden Schiedsrichtern Pernet und Werner mit den ersten Verwarnungen quittiert wurden. Die SG nutzte in der Folge ihre Chancen konsequent aus und erhöht bei zur 22. Minute auf 7:13.

So sehr sich die Gastgeberinnen auch gegen die sich anbahnende Niederlage stemmten, zur Pause hieß es 11:14 nachdem dem TV Weidhausen in den letzten fünf Minuten vor dem Seitenwechsel kein Treffer mehr gelungen war.

Der TSV Lichtenau hatte Blut geleckt und kam bis auf einen Treffer (16:17) an die SG Kunstadt-Weidhausen heran (37.) Durch eine Zeitstrafe gegen Stefanie Hergenröder hielt der TSV Lichtenau dank einer Melanie Bludau die Partie bleibt bis zum 20:21 (44.) offen.

Ins Spiel zurückgekehrt musste Stefanie Hergenröder das Kräfteverhältnis wieder zurechtrücken. Im letzten Viertel erzielte sie sechs ihrer insgesamt zwölf Tore. Unterstützt wurde sie dabei von  Carolin Fichtel die mit ihrer Erfahrung in der Abwehr und im Angriff hervorragendes leistete.

In der Summe stellte die die SG das breitere aufgestellte Team. Für den TSV Lichtenau bedeutet die 23. Niederlage bei 26 Spielen bis auf Weiteres den Abschied aus der Landesliga der Frauen gemeinsam mit der SG Regensburg und dem HC Forchheim. Nabburg/Schwarzenfeld bleibt die Hoffnung auf die Relegation, ein Schicksal das die SG Kunstadt/Weidhausen schon vor Wochen abwehren konnte.

Für die SG Kunstadt-Weidhausen spielten: Piterrich, Fritz (Tor), Pühlhorn 2, Held 1, Schnack 1, Hergenröder 12/5, Lisa Bauer 1, Baier 3, Lena Bauer 2, Fiedler 2, Fichtel 4, Olk 1.

:.